Freitag, 31. Juli 2009

from norway to canada

of course, it's a more or less direct route from Norway to Canada (and in a double sense of the word), but what is referred to here is the musical connection the two countries share. Assuming both are special, in a lonesome and natural way, artists, like musicians, might feel a certain connection.
Kings of Convenience and Leslie Feist have found their connection in making music some years ago, and as I rediscovered Kings of Convenience some days ago (--> Dancing School), it was only a two-day trip in my mind from Norway to Canada. While recalling the beautiful songs from K.o.C. I thus wondered about the third voice in the song I liked with the most, when having fallen for their music some two or three years ago. This song is of course The build up, and both the music and the video are amazing.

What I feel when I hear and see Leslie Feist is somewhat paradoxical - she appears to me as an adorable while strong woman, while her voice and her guitar-music remind me of something not less amazing, but yet fragile and careful to handle, intending not to destroy it's beauty - which (here we are again) remindes me of the nature I associate with her and K.o.C - open, wild and gentle.

--> Leslie Feist - Honey

Donnerstag, 30. Juli 2009

Dancing School

One of the best videos made on dancing I've seen for long:

comes from Kings Of Convience - I'd rather dance with you


and they can do (it on) electronic music also:

Whitest Boy Alive - Burning

Mittwoch, 29. Juli 2009

Lernen im Sinne der deutschen Sprache

begrenzte Informationsverarbeitungskapazität

Dienstag, 28. Juli 2009

Poesie

manchmal

Soviel Ausstrahlung wie eine rostige Münze in einem Brocken Gold.


manchmal

Soviel Ausstrahlung wie eine Goldmünze in einem Klumpen Schlamm.

Sonntag, 26. Juli 2009

Neu München bei Nacht , später

Der Gedanke mit der Abkühlung war im auf der Rückfahrt vom Training gekommen, weil die meisten Leute in der Ubahn immer noch einen roten Kopf oder zumindest rote Wangen hatten.
Irgendwie hatte ihn das gestört, vielleicht weil es ihm zeigte dass der Mensch immer doch vollkommen vom Wetter abhängig war.
Während des Tippens dieser Gedanken auf der Rolltreppe war ihm der Stift zum einfacheren Tippen auf dem Display runtergefallen und hatte sich sofort in den Ritzen der Stufen verkeilt. Vielleicht auch weil das Ding magnetisch ist - das war er damit er nicht aus dem Telefon fiel, wenn man ihn in den Schlitz gesteckt hatte.
Er hatte noch versucht den Stift schnell mit dem Stecker des Headset-Kopfhörers aus den Ritzen zu schieben, aber das hatte ihn nur noch mehr verkeilt. Es ging so schnell, dass er nicht mal Zeit hatte das unangenehme Brennen zu spüren das oft kommt, wenn einem etwas unangenehmes passiert und andere es mitbekommen. Dafür war es auf einer Hauptbahnhofrolltreppe einfach zu hektisch.
Der Stift hatte sich so schnell so 'festgebissen', dass er nicht einmal am Ende der Rolltreppe, dort wo sie an der engen Metallplatte im Boden verschwindet wie ein Fluss, der in eine unterirdische Höhle abläuft, aus der Rotze geschoben worden war. Jetzt würde er Monate im Kreis fahren bis ihn ein Servicemonteur beim Reinigen finden würde und sich bestimmt genau das denken würde: da ist irgend so einem Geschäftstypen der Stift von seinem Handy aus der Hand gefallen und hat sich in der Ritze verkeilt (bestimmt hatte der Monteur einen besseren Ausdruck für diese Ritzen, vielleicht Lammellen oder so was). Der Monteur würde sich dann eventuell kurz den Geschäftstypen vorstellen, wie er panisch versucht den Stift aus der Ritze zu lösen und ihn damit aber nur noch tiefer verkeilt. Der hat sicher richtig geflucht, würde der Monteur denken und den Stift im Bruchteil eines Momentes mit einem Schraubenzieher lösen und vielleicht mit in seinen Werkzeugkasten legen, oder ihn einfach direkt wegwerfen.
Im Vergleich zu dem imaginären Geschäftsmann hatte er sich ja cool verhalten, schließlich war ihm sofort klar gewesen, dass der Stift nicht mehr zu retten war, außerdem war es nur ein Stück billiges Metall mit einem Stück schwarzem Kunststoff an einem Ende. Der Wert entstand also erst daraus, dass er genau die Größe hatte um am Rand des Telefons in den Schlitz geschoben werden zu können. Das Tippen selbst mit dem Stift fand er eh immer oberspießig, es hatte etwas von einem Höhlenmenschen, der noch mit unzureichend ausgefeiltem Werkzeug auskommen muss. Und so von einem Gegenstand abhängig zu sein, den man eh nicht gerne benutzt und sich am Ende auch noch richtig über den Verlust dessen zu ärgern, war mehr als schräg.

Julibilder





Samstag, 25. Juli 2009

Gespräche aus Neu München

Das Gewitter hatte kaum Abkühlung gebracht. Obwohl es das Gesprächsthema des Tages gewesen war, sogar auf dem Weg zur Arbeit hatte er gehört, wie zwei Frauen darüber sprachen. Was an sich kein Wunder war, denn ersten war es drückend heiß gewesen und zweitens war der Gehweg zu seiner Arbeit in der Mittagszeit dermaßen überlaufen, dass man alles mithören musste, was so gesprochen wurde. Das meiste davon war allerdings wahrscheinlich oberflächlicher Kram, Dinge die man Arbeitskollegen erzählt, wenn man Mittags zum Essen geht.
Die ganze Atmosphäre war irgendwie gespenstisch und faszinierend zu gleich, sie erinnerte ihn an ein Bankenviertel in New York, in dem zur Mittagszeit die Banker aus den Wolkenkratzern strömten, um beim Italiener oder Chinesen um die Ecke zu essen, die Männer alle in Anzug und mit Krawatte, die Frauen in kurzen, bider-sexy aussehenden Röcken oder Hosenanzügen. Im Gegensatz zu hier werden sie in New York aber sicher ihre Batches abnehmen, wenn sie zum Essen gehen, dachte er sich, als er einen Mann telefonierend auf dem Randstein ballancieren sah, mit einer Identifikationskarte oder etwas ähnlichem um den Hals, so genau konnte er das aus dem vierten Stock durch das kleine Fenster nicht erkennen.
Komisch, woher weiß ich eigentlich, dass in New York die Leute mittags aus Büros strömen, obwohl ich noch nie in New York gewesen bin? Es muss an diesen ganzen überdrehten Filmen liegen, die in New York spielen, wobei, nein, ich weiß es aus Dokumentationen und Nachrichtensendungen, da sieht man die Leute so rumlaufen. Ich weiß das also eher aus Zufall, naja, Zufall, die Nachrichtensprecher positionieren sich natürlich gerne vor einem Hintergrund, in dem Leute hektisch umher laufen, alle voller Tatendran, alle wichtig. Ein Scheiß.
Aber es ist Tatsache, dass es in New York sicher wahnsinning uncool kommt, wenn man außerhalb des Büros oder sogar beim Essen seine Zugangskarte um den Hals oder aus der Hosentasche baumeln hat, da bin ich mir sicher. So viel understatement haben die New Yorker, die wissen doch eh schon dass jeder noch so wichtige Mensch schon mal in ihrer Stadt war, von dem her brauchen sie sich da nichts mehr zu beweisen. Schon gar nicht, dass man Zugang zu einer Bank oder einem Büro hat, in dem dann wahrscheinlich eh hauptsächlich stinknormale Büromöbel, Büropflanzen und Kaffemaschinen rum stehen, die alle absolut unspektakulär und vor irgendwem geschützt werden müssen. Ihre Daten, die vielleicht wichtig oder sensibel sein könnten, lassen sie sich doch trotz Security am Eingang und ID-Card klauen, entweder sie verschicken es aus Versehen selbst, oder sie werden gehackt. Oder, die Angestellten kommen auf die Idee, ausgediente Computer auszuschlachten und die scheinbar gelöschten Festplatten bei Ebay zu verkaufen. Erst neulich war bekannt geworden, dass tausende sensible Daten auf solchen Festplatten verkauft wurden.
Selbst Entwicklungsprojekte des Militärs waren wiederherstellbar gewesen.
Langsam kühlte es sich wirklich ab - es regnete ja auch schon seit ein paar Stunden.

Freitag, 17. Juli 2009

Studiengebühren III


Chuck Norris in Konstanz

Donnerstag, 16. Juli 2009

H1N1 09 - das bundesgesundheitsministerium informiert

es gibt den --> flyer in 9 weiteren sprachen, auf der seite der beauftragten für migration, flüchtlinge und integration

Aktuelles, Trauriges und Anfänge und Zwischenspiele,

Während ihr eure Ohren bereits wieder mit weißen IPod-Kopfhörern versiegelt hattet, habe ich versucht zu verstehen, was diese Stimmung mir sagen will.

Nahezu alle Demokratien dieser Welt erkennen den Wert, der in gesundem Menschenverstand steckt. Auch Bayern ist reif für diesen Schritt.

Die Stimmung war patiniert.

Freitag, 10. Juli 2009

Michael Jackson Flashmob Tribute Stockholm July 08th 2009

flashmob dancing to Thriller by Michael Jackson, at Stockholm city centre Sergels Torg and Central Station, July 08th 2009

--> Youtube

Dienstag, 7. Juli 2009

Studiengebühren II

Die Verwendung von Studiengebühren: Verbesserung der Lehre?

Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch begrüßt die Verwendung von Studiengebühren für Baumaßnahmen:

--> Pressemitteilung


"Besonders beeindruckt zeigte sich Heubisch von der Bereitschaft der
Bayreuther Studierenden, mit ihren Studiengebühren den Bau neuer
Gruppenarbeitsräume für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zu
unterstützen. Dieses Engagement der Studierenden zeige, wie stark sie
sich mit der Entwicklung ihrer Universität und mit künftigen
Generationen von Studierenden verbunden fühlten. Der "Campus-Gedanke",
der darin zum Ausdruck komme, sei zukunftsweisend und müsse weiter
gestärkt werden. 70 Prozent der stimmberechtigten Studierenden aus den
Rechts- und Wirtschaftswissenschaften hatten sich damit einverstanden
erklärt, dass rund 600.000 Euro aus Studienbeiträgen bereitgestellt
werden, um zusätzlich zum Erweiterungsbau weitere Arbeitsräume zu
schaffen. Der Freistaat Bayern wird seinerseits rund 230.000 Euro für
diese Baumaßnahme zur Verfügung stellen."

Freitag, 3. Juli 2009

Iran Election 2009

with these videos --> n.1 n.2 one asks oneself very much what is really going on in Iran, and who is trying to promote which images to the public, showing police walking through the streets destroying cars and obviously trying to promote the impression that demonstration has caused chaos


another interesting video is --> this one, recording the scene on teheran's streets during a car-drive on Juli 1st, 2009. As it proofs, protests have still everything but ended while police and military presence is massive.

Festival-Sommer

einer der, wie ich finde, besten Texte, der bis jetzt über die Motivation von und das Treiben auf Festivals geschrieben wurde: --> FM4