ein aufschlussreicher Artikel der Tagesschau zum Thema: Deutschland, Atomenergie und Abschiebung - in diesem Fall von knapp 24.000 Tonnen radioaktivem und hochgiftigem Müll nach Sibirien.
Da aber Russland ab nächstem Jahr nichts mehr davon haben will, baut die zuständige Firma grade ein zweites Werk in Deutschland.
Und da sage noch einer die deutsche Energie-Industrie wäre nicht einfallsreich. Schade nur, dass scheinbar immer noch nicht die Erkenntnis gewachsen ist, dass hochgiftige Stoffe weder vor Grenzen noch Gewässern halt machen und, dass die Bewohner in Sibirien wohl genauso wenig an radioaktiver Endlagerung in ihrem Umfeld interessiert sind wie Menschen in Deutschland. Vielleicht sollte jeder Vorstand als Bedingung für die jährliche Entlastung durch die Aktionäre so ein schwarz-gelbes Fässchen in seinen Keller einlagern müssen, dass könnte ganz neue Akzente setzen - bei der Lagerung von Wein und dem Umgang mit der Umwelt.
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